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Wann ein Prostata-MRT sinnvoll ist

Ein Prostata MRT ermöglicht eine präzise und schonende Abklärung von Veränderungen. Es unterstützt die Früherkennung und hilft, unnötige Eingriffe zu vermeiden.
Ein multiparametrische Prostata-MRT (mpMRT) ist sinnvoll, wenn Laborwerte, Tastbefunde oder Ultraschall Hinweise geben, aber keine klare Antwort liefern. Viele Männer kommen in Situationen, in denen der PSA-Wert schwankt, Beschwerden unklar sind oder Unsicherheit entsteht, ob eine Biopsie wirklich notwendig ist.
Gerade bei familiären Risiken, vor einer geplanten Biopsie oder nach einer unauffälligen Erstbiopsie kann die mpMRT wie kein anderes Verfahren präzise Orientierung schaffen. Sie zeigt, ob ein relevanter Befund vorliegt, wo er liegt und wie er einzuordnen ist. Für viele ist sie der Schritt von „Ich habe einen Verdacht“ zu „Ich habe Gewissheit – und weiß, wie es weitergeht.“

Typische Anlässe:

  • erhöhter oder schwankender PSA-Wert
  • unklare Befunde in Tastuntersuchung oder Ultraschall
  • Vorbereitung auf eine gezielte Biopsie
  • persistierender Verdacht nach unauffälliger Erstbiopsie
  • familiäres Risiko für Prostatakrebs

 

Was die Untersuchung zeigt

Die multiparametrische MRT analysiert die Prostata aus mehreren Perspektiven: anatomisch in 3 Ebenen sowie funktionell (Diffusion als Maß für die Zelldichte & Perfusion als Maß für die Durchblutung). Sie macht sichtbar, ob verdächtige Areale klinisch relevant sind, wie sie sich abgrenzen und welche Priorität sie in der weiteren Abklärung haben.
Durch die PI-RADS-Klassifikation entsteht eine standardisierte Einschätzung, die Urolog:innen eine sichere Entscheidungsgrundlage bietet: Muss biopsiert werden? Kann man kontrollieren? Wie hoch ist das Risiko für eine relevante Tumorform?

Es zeigt u. a.:

  • Lage, Größe und Abgrenzung auffälliger Areale
  • PI-RADS-Klassifikation zur Risikoeinschätzung
  • Beziehung zur Kapsel und angrenzenden Strukturen
  • Hinweise auf klinisch relevante Karzinome
  • Veränderungen, die im Ultraschall leicht übersehen werden
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Der Ablauf der Untersuchung

1
Ankommen

Ankommen

Wir besprechen Werte, Vorgeschichte und Fragestellung – ruhig, präzise und mit Blick darauf, ob wir eine Biopsie ersetzen oder gezielter machen können.

2
Step Card Icon

Untersuchung

Das mpMRT erfolgt ohne endorektale Spule; moderne Sequenzen erfassen die Prostata hochauflösend – angenehm, sicher und klar strukturiert.

3
Auswertung

Auswertung

Alle Parameter werden kombiniert analysiert – mit PI-RADS-Klassifikation und klarer Einschätzung, wie relevant ein Befund tatsächlich ist.

4
Gespräch

Gespräch

Wir erklären die Ergebnisse verständlich, priorisieren Risiken und geben Empfehlungen zu Kontrolle, Biopsie oder weiterem Vorgehen.

5
Bericht

Bericht

Sie erhalten einen strukturierten digitalen Befund – optimal nutzbar für Urologie, Hausarztpraxis und weitere Therapieplanung.

Warum präzise Prostatadiagnostik Klarheit braucht

Die Prostata ist ein sensibles Organ – medizinisch, aber auch emotional. Bei Diagnostiq führen wir jede mpMRT mit dem Anspruch durch, nicht nur Bilder zu erzeugen, sondern Unsicherheit zu reduzieren. Bei kaum einem anderen radiologischen Verfahren ist die Erfahrung des Radiologen so entscheidend wie bei der mpMRT der Prostata. Unsere Radiologen sind spezialisiert auf die Beurteilung urologischer Fragestellungen, auf die PI-RADS-Klassifikation und die exakte Vorbereitung von Fusionsbiopsien – medizinisch geleitet von Prof. Henzler, der auf Basis seiner langjährigen universitären Erfahrung und seiner Leitung der Uroradiologie an der Urologischen Klinik München-Planegg höchste Qualitätsstandards (Q2 Zertifizierung) etabliert hat.

Gerade für Selbstzahler:innen muss eine Untersuchung echten Nutzen haben: Sie soll Entscheidungen erleichtern, unnötige Eingriffe vermeiden und relevante Befunde zuverlässig aufdecken. Wir erklären klar, wo Entwarnung angemessen ist, wo Kontrolle genügt und wann eine weitere Abklärung sinnvoll ist.
So entsteht Prostatadiagnostik, die nicht verunsichert, sondern Orientierung bietet – ruhig, präzise und verantwortungsvoll.

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FAQ

Ihre Fragen, unsere Antworten

Wie lange dauert ein Prostata-MRT?

Etwa 25 Minuten.

Benötige ich Kontrastmittel?

Ja, für die vollständige multiparametrische Diagnostik nahezu immer. Bei eingeschrängkter Nierenfunktion kann auf die Gabe von Kontrastmittel verzichtet werden.In vielen Fällen ist bereits ohne Kontrastmittel eine sehr gute Beurteilbarkeit möglich, insbesondere mit modernen Sequenzen wie der Diffusionsbildgebung. Bei bestimmten Fragestellungen kann ein Kontrastmittel die diagnostische Sicherheit zusätzlich erhöhen. Wir besprechen das optimale Untersuchungsprotokoll vor der Untersuchung individuell mit Ihnen.

Ist die Untersuchung unangenehm?

Nein. Wir arbeiten ohne endorektale Spule – modern, komfortabel und gut verträglich.

Was bedeutet PI-RADS?

Ein internationaler Standard zur Bewertung, wie wahrscheinlich ein relevanter Tumor ist.

Kann ein MRT eine Biopsie ersetzen?

Manchmal ja – oft kann sie gezielter durchgeführt oder bei einer negativen mpMRT sogar vermieden werden

Wer trägt die Kosten?

Manchmal ja – oft kann sie gezielter durchgeführt oder bei einer negativen mpMRT sogar vermieden werden.

Zwei Standorte, ein Anspruch: High-End-Technologie in einer Umgebung, die Vertrauen schafft.

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